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Nutzungsrichtlinie

Stand: 25.10.2026

Inhalt
  1. 1. Geltung
  2. 2. Verbotene Inhalte und Nutzungen
  3. 3. Erlaubte Inhalte
  4. 4. Prüfung durch Swizz-IT
  5. 5. Folgen eines Verstosses
  6. 6. Missbrauch melden
  7. 7. Änderungen

1. Geltung

Diese Nutzungsrichtlinie ist Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Ziffer A8) und gilt für alle Leistungen von Swizz-IT, namentlich Webhosting, E-Mail und Domains. Der Kunde ist auch für Inhalte und Handlungen von Personen verantwortlich, denen er Zugang zu seinen Leistungen gewährt.

Die Leistungen laufen auf Servern in Rechenzentren Dritter. Diese Richtlinie ist nie weniger streng als die Regeln der Betreiber dieser Rechenzentren; verbietet ein Betreiber eine Nutzung, ist sie auch bei Swizz-IT verboten.

2. Verbotene Inhalte und Nutzungen

Verboten sind insbesondere:

  • Pornografie sowie sexuell explizite Bilder, Filme und Darstellungen, auch gegen Entgelt oder hinter einer Altersprüfung;
  • jegliche Inhalte, die Minderjährige in einem sexuellen Zusammenhang zeigen, beschreiben oder anbieten, sowie Inhalte, die Minderjährige gefährden;
  • Aufrufe zu Gewalt, Hass oder Straftaten, Gewaltdarstellungen sowie extremistische und terroristische Inhalte;
  • illegale Waren und Dienste, etwa Betäubungsmittel, Waffen ohne die nötige Bewilligung, gefälschte Dokumente oder Zahlungsmittel, gestohlene Daten und Glücksspiele ohne Bewilligung;
  • Phishing, Betrug und das Vortäuschen fremder Websites, Marken oder Absender;
  • Spam, Massenmails ohne Einwilligung der Empfänger, gefälschte Absenderangaben und offene Weiterleitungen für E-Mails;
  • Schadsoftware wie Viren, Trojaner und Ransomware sowie der Betrieb von Botnetzen;
  • Verletzungen von Urheber-, Marken-, Namens- und Persönlichkeitsrechten sowie des Datenschutzes, namentlich unerlaubte Kopien und Ehrverletzungen;
  • das Schürfen von Kryptowährungen (Mining);
  • Angriffe auf andere Systeme, namentlich Lastangriffe, Scans fremder Netze und Adressen, das Ausnutzen von Sicherheitslücken und gefälschte Absenderadressen im Netzwerk;
  • Proxy-, VPN-, Tor- und andere Anonymisierungsdienste für Dritte;
  • jede weitere Nutzung, die nach schweizerischem Recht, nach dem Recht am Standort der Rechenzentren oder nach den Regeln der Betreiber der Rechenzentren verboten ist.

Das Verbot gilt auch für Verweise und Weiterleitungen auf solche Inhalte und für Inhalte, die nur in Postfächern oder Dateiablagen liegen.

3. Erlaubte Inhalte

Erlaubt sind namentlich:

  • Shops für Erwachsenenartikel, zum Beispiel Erotikartikel, Dessous oder Sexspielzeug, solange die Produkte ohne sexuell explizite Darstellungen gezeigt werden und der Kunde die Vorschriften zum Jugendschutz einhält;
  • sachliche Inhalte zu Aufklärung, Sexualität und Gesundheit.

Im Zweifel kann der Kunde vorgängig beim Support nachfragen.

4. Prüfung durch Swizz-IT

Swizz-IT überwacht Inhalte nicht laufend. Zum Schutz der Systeme, der anderen Kunden und Dritter prüft sie öffentlich erreichbare Seiten sowie Datei- und Ordnernamen automatisch auf Hinweise auf verbotene Inhalte. Ein Treffer führt nie automatisch zu einer Sperre; eine Person prüft ihn und entscheidet.

5. Folgen eines Verstosses

  • Swizz-IT weist den Kunden auf einen Verstoss hin und setzt ihm eine angemessene Frist zur Behebung. Liegt eine Meldung einer Behörde oder eines Betreibers der Rechenzentren vor, kann die Frist wenige Stunden betragen.
  • Bei schweren Verstössen, namentlich bei Inhalten mit Minderjährigen nach Ziffer 2, oder wenn eine Gefahr für die Systeme, andere Kunden oder Dritte besteht, darf Swizz-IT die Website und andere Leistungen sofort und ohne vorgängige Ankündigung sperren (Ziffer A9 der AGB). Besucher sehen dann einen neutralen Hinweis; Postfächer und Daten bleiben erhalten.
  • Ein Anspruch auf Rückerstattung bereits bezahlter Entgelte besteht nicht. Das Entgelt bleibt auch während einer Sperre geschuldet.
  • Bei schweren oder wiederholten Verstössen darf Swizz-IT den Vertrag fristlos kündigen (Ziffer A6 der AGB).
  • Strafbare Inhalte meldet Swizz-IT, wo nötig, den zuständigen Behörden und sichert die nötigen Beweise. Angaben zum Kunden gibt sie Behörden heraus, soweit sie gesetzlich dazu verpflichtet ist.

6. Missbrauch melden

Jede Person kann einen Missbrauch über das Formular Missbrauch melden oder per E-Mail an abuse@swizz-it.com melden. Inhalte, die Minderjährige in einem sexuellen Zusammenhang zeigen, sind zusätzlich der Polizei zu melden.

Angaben der meldenden Person verwendet Swizz-IT nur, um die Meldung zu bearbeiten. Sie gibt sie dem betroffenen Kunden nicht ohne Einwilligung bekannt, ausser das Gesetz verlangt es.

7. Änderungen

Swizz-IT kann diese Nutzungsrichtlinie anpassen, namentlich wenn sich das Recht oder die Regeln der Betreiber der Rechenzentren ändern. Für Änderungen gilt Ziffer A18 der AGB.

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